Balneon Kombibad

in Neustadt am Rübenberge

"Balneon" – Kombibad mit vielseitigem Nutzerkomfort und Naturbezug

 

Nach über 45 Jahren Schwimmbadbetrieb entschieden sich die Wirtschaftsbetriebe Neustadt am Rübenberge GmbH das Hallenbad an der Lindenstraße durch das neue Kombibad „Balneon“ mit großzügigem Outdoorbereich zu ersetzen.

 

In nur zweijähriger Bauzeit entstand ein funktionales Bad, das die Themenbereiche Schwimmen, Fitness und Sauna vereint und durch ein gastronomisches Angebot abgerundet wird. Den Badegästen stehen insgesamt acht Schwimmbecken mit eine Gesamtfläche von ca. 1.500m² zur Verfügung. Neben dem 25m langen Sportschwimmbecken samt Sprungturm und -brett, bieten Naturbad, Außenbecken und Röhrenrutsche sowie der Kleinkind- und Nichtschwimmerbereich ein breites Spektrum an Aufenthaltsqualitäten – für Sport- und Wettkampfschwimmer ebenso wie für Familien.

 

Die unterschiedlichen Nutzungsansprüche, finden in einer gelungenen Architektur ihren Ausdruck. Dabei stellt der zweigeschossige Baukörper bewusst das Geschehen im Innenraum über großflächige Fensterfronten nach außen dar. Gleichzeitig werden über die Kubatur individuelle Gebäudeteile definiert und damit ein fließender Übergang zur umgebenden Landschaft erzeugt. Der Bezug zur Natur findet seine Fortsetzung auch in der Innenraumgestaltung. Helle Farben mit wenigen dunklen Akzenten dominieren das Bild, verbinden sich zu Naturthemen und kontrastieren mit starken, klaren Farbtönen.

 

Schon zu Beginn der Bauphase wurde Krämer-Evers durch das Planungsbüro Rohling pbr mit der Beratung und Durchführung der bauphysikalischen Anforderungen betraut.

 

Mittels Untersuchungen und Strömungssimulationen konnte ein optimiertes Lüftungskonzept für den Badebereich des Hallenbads entwickelt werden, das die Feuchtigkeit inner- und außerhalb des Betriebs effizient – ökologisch, ökonomisch – reguliert.

 

Daneben stellte die Raumakustik aufgrund schallharter Oberflächen in Schwimmhalle, Gastrobereich und insbesondere in der rundum gekachelten „Ruhe- und Abkühlzone“ des Saunabereichs eine Herausforderung dar. Verschiedene Alternativen zur Schallabsorbtion - von Akustikbaffeln bis hin zu unterschiedlichen Deckensegeln - wurden untersucht, um abschließend eine Empfehlung abzugeben und so zur Behaglichkeit der Besucher beizutragen.